NICHT NOCH EIN BLOG! – Warum es diese Seite gibt

1000 von Mama Blogs bevölkern das Internet. Manche sind schön geschrieben, manche amüsant, manche sind lehrreich. Davon abgesehen, dass ich nicht einen Blog gefunden habe, der wirklich zu meiner Lebenslage passte, habe ich zumindest keinen gefunden, der all dies vereint hat.

Mutter zu sein ist so ein harter Job. Die ganzen Herausforderungen während der Entwicklung sind nicht nur für das Kind anstrengend, sondern auch für die Mutter.

Über negative Gefühle, über Sorgen, Ängste und Unsicherheiten spricht man nicht gerne. Man will ja schließlich eine „gute Mutter“ sein. Wenn man sich doch traut, etwas zuzugeben, warten auch nicht immer nur positive Kommentare. Besonders aufgefallen ist mir dies kürzlich bei einem Facebook Post in einer Mutter Gruppe. Die Fragestellerin schrieb.

„Ich bin so verzweifelt. Ich hatte mir so sehr ein Mädchen gewünscht. Jetzt bekomme ich noch einen Jungen. Ich weiß nicht, was ich tun soll!“

Unter den gut 300 Reaktionen auf Ihren Post erhielt die Mutter ca. 200 Kommentare nach dem Motto

„Sei froh dass dein Kind gesund ist.“

„Andere wären froh überhaupt ein Kind zu haben.“ Oder

„Wer so denkt sollte am besten gar kein Kind bekommen!“

20 Kommentare übertrumpften die Fragestellerin:

„Ich habe 4 Jungs und ich bin superhappy. Nie hätte ich mich beschwert.“

Nur 10 davon zeigten Verständnis für die Frau:

„Ich kann dich verstehen. Ich wollte auch immer ein Mädchen!“

„Mir ging es auch so. Als ich dann meinen Sohn im Arm hatte war aber alles vergessen.“

Worum es bei diesem Beispiel geht ist folgendes: Das Aussprechen eines Gefühls oder Gedankens ist in vielen Mama-Themen geradezu verpönt. Was ist eigentlich schlimm daran, sich ein Mädchen zu wünschen? Warum muss man dankbar sein, warum darf das eigene Gefühl keine Berechtigung haben?

In dem beschriebenen Fall handelt es sich um einen Wunsch, der nicht erfüllt wurde. Vielleicht sogar ein Lebensentwurf, einen Lebenstraum. Wenn dieser nicht eintritt, darf man trauern. Die Moral, das Verwerfliche daran, das „Dumusstaberdankbarsein“ kommt erst an zweiter Stelle.

Der Witz ist ja: Es wird vielen tausenden von Müttern so gehen. Das Gefühl der Traurigkeit oder Enttäuschung wird mit „Hauptsache gesund“ einfach weggewischt. Unbestritten ist das wirklich wichtig. Aber auch das Gefühl ist wichtig. Und wenn, wie im Falle der Fragestellerin, um Hilfe gebeten wird, wird diese verwehrt.

Jetzt kann man natürlich darüber streiten ob es sinnvoll ist, einen solchen Gedanken auf so einem Forum kund zu tun. Doch wo dann? Wo darf es auch mal um die Schattenseiten gehen, ohne am Schluss noch zu schreiben „Ach, aber ich bin so dankbar“?

In meiner Zeit als Psychotherapeutin habe ich viele solcher geheimen Gedanken gehört, und mit vielen Patienten über die Berechtigung von Gefühlen gesprochen. Das möchte ich jetzt auch hier tun, und zwar ganz persönlich, aus meiner Erfahrung als Psychologin aber auch als Mutter.

52 Wochen im ersten Jahr- übrigens das längste und kürzeste meines Lebens- für jede habe ich ein Thema ausgesucht was junge Mütter beschäftigt und was mich beschäftigt hat. Dabei unterscheiden sich die Themen in

Und in jeder Woche gibt es zu jedem Thema

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Ich freue mich darauf, das erste Jahr mit dir gemeinsam zu verbringen. Ich freue mich auf deine Erfahrungen und darauf, dass nicht nur dein Kind wachsen wird, sondern auch du als Frau.

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